

Das Leitbild des wirtschaftsprüfenden Berufes
Der wirtschaftsprüfende Beruf steht vor großen Veränderungen. Das Vorhaben der EU-Kommission zur Reglementierung der Abschlussprüfung kann zu einer Zweiteilung des Berufes führen. Bereits das A-QSG-Prüfungsverfahren zur Erlangung der Bescheinigung ist eine extrem hohe Aufwandsbelastung ohne in Wirklichkeit die Unabhängigkeit und die Qualität der Prüfung entscheidend zu fördern. Sie ist vielmehr eine normative Alibi-Aktion. Zweifellos haben viele Reformbestrebungen mit immer noch überhöhten Erwartungen an die Wirtschaftsprüfer zu tun.
In diesem Zusammenhang möchte ich folgendes Leitbild des Wirtschaftsprüfers in Erinnerung rufen
Zunächst üben Wirtschaftsprüfer einen Freien Beruf aus und erbringen ihre Leistungen unabhängig, persönlich und eigenverantwortlich. Sie erbringen ihre Leistungen für ihre Auftraggeber und im Interesse der Öffentlichkeit. Sie unterliegen einer umfassenden Verschwiegenheitsverpflichtung. Sie erfüllen mit ihrer Berufsausübung hohe ethische und sorgfaltspflichtige Anforderungem, die sich aus Gesetz, Satzung und globalen Standards ergeben. Diese Kriterien des Leitbildes statten den Wirtschaftsprüfer mit Vertrauen der Auftraggeber und der Öffentlichkeit aus.
Der VWT ist die Zukunft des wirtschaftsprüfenden Berufes ein besonderes Anliegen. Um die Interessen des wirtschaftsprüfenden Berufes angemessen vertreten zu können, haben wir einen Wissenschaftlichen Beirat eingerichtet und in unserer Fachzeitschrift einen neuen Fachteil "WP Spezial" geschaffen.
Für unseren Freien Beruf. Mit Sicherheit.
Ihr
Dr. Alfred Brogyanyi
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