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Das war Saalbach 2024

Tax, Snow & Fun in Saalbach-Hinterglemm

Tagungsbericht von Franz X. Priester und Prof. Dr. Stefan Bendlinger

In der Zeit von 14. bis 19.1.2024 fand die Saalbacher Fachtagung 2024 der VWT statt. Veranstaltungsort war das Hotel Alpine Palace in Hinterglemm, wo sich 70 Teilnehmer trafen, um sich anhand von Vorträgen von 15 Referenten aus dem Bundesministerium für Finanzen, dem Sozialministerium sowie der Rechts- und Steuerberatung für das neue Steuerjahr fit zu machen und in lockerer Atmosphäre mit Kollegen und Experten komplexe steuerliche Fragen zu besprechen.

Das fachliche Programm

Nach Begrüßung der Teilnehmer durch Franz Priester und Stefan Bendlinger berichtete Philipp Rath, Präsident der VWT, über Aktuelles aus der Kammer. Der Kollektivvertrag 2024 sieht eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter um 8,9 Prozent und der Lehrlingseinkommen um 10 Prozent vor, unter Aufrechterhaltung der Überzahlung per 31.12.2023. Zur Quotenregel berichtete Philipp Rath über den Verhandlungserfolg der KWT, wonach für noch offene Quotenfälle 2021 die Möglichkeit geschaffen wurde, einen ambitionierten Abbauplan mit dem Finanzamt zu vereinbaren, der einen Zeitraum bis 2023 zu umfassen hat. Es wird eine generelle Verlängerung der Quote 2022 bis 30.6.2024 angestrebt, danach sollen wieder Abbaupläne möglich sein. Thematisiert wurde die schleppende Abwicklung noch offener COVID-Förderungen, Aktuelles rund um die Nachhaltigkeitsberichterstattung und das bei der KSW neu eingerichtete Institut für Facharbeit und die Ergebnisse des Vorsorgewerkes.

Eines der Tagungshighlights war der Vortrag von Christoph Schlager, Leiter der Abteilung ESt/KöSt im BMF, der einen Überblick zur Legistik 2023, zu den Wartungserlässen, zum Gemeinnützigkeitsreformgesetz und das Start-Up-Förderungspaket lieferte. So erfolgte im EStR-Wartungserlass 2024 unter anderem eine Klarstellung zu Gebäudeentnahmen, den Investitionsfreibetrag und – als Reaktion auf missbräuchliche Cum/Ex-Gestaltungen – zur Einkünftezurechnung von Dividenden. Um die Anzeigepflichten iZm Umgründungen zu erleichtern, sollen Meldepflichten über FinanzOnline anhand eines Umgründungsformulars in strukturierter Form erfolgen. Das Progressionsabgeltungsgesetz (BGBl I 153/2023) soll steuerliche Entlastungen im Ausmaß von 3,65 Milliarden Euro bringen. Abschließend gab Christoph Schlager einen kompakten Überblick zu dem Ende 2023 auf Basis einer EU-Richtlinie verabschiedeten Mindestbesteuerungsgesetz (BGBl I I 187/2023), das sicherstellen soll, dass die Gewinne von Konzernen mit einem konsolidierten Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro einer Mindestbesteuerung von 15 Prozent unterliegen, egal wo diese Gewinne erwirtschaftet worden sind.

Walter Neumann (Valuita GmbH) und Herbert Nachbargauer (Sachwert N&N Immobilien Investments GmbH), treue Sponsoren der Saalbacher Fachtagung der VWT, informierten über die Investition in Immobilien als Inflationsschutz und dokumentierten anhand von Beispielen die ungebrochene Attraktivität von Bauherrenmodellen.

Alexander Hofmann widmete sich einem „Update Umgründungen 2023/24“, unter anderem den Änderungen des § 6 Z 4 EStG durch das AbgÄG 2023 iVm § 19 Abs. 2 Z 6 UmGrStG, wonach künftig die Entnahme von Gebäuden in das Sonderbetriebsvermögen steuerneutral möglich ist. Für das Übertragen von Vermögen aus dem Privat- oder Sonderbetriebsvermögen ins Gesellschaftsvermögen hat jedoch eine Gewinnrealisierung zu erfolgen. Er erinnerte weiters daran, dass die in § 43 Abs. 1 UmgrStG vorgesehene Anzeigepflicht ab 1.1.2024 in elektronischer Form zu erfolgen hat. Mangels verfügbarer Verordnung sollten Meldungen gemäß § 13 Abs. 1 UmgrStG, § 24 Abs. 1 Z 2 UmgrStG und § 28 UmgrStG vorerst noch schriftlich erfolgen.

Reinhard Schwarz bot den Teilnehmern einen Streifzug durch den Förderdschungel. Er berichtete unter anderem über das Urteil des VfGH v. 5.10.2023, C 265/2022-45, der entschieden hatte, dass die Voraussetzungen für die Ausgliederung von Aufgaben der staatlichen Privatwirtschaftsverwaltung auf den privaten Rechtsträger COFAG zum Teil gegen das Sachlichkeitsverbot verstoße. Darüber hinaus erkannte er, dass auch § 3b Abs 2 des ABBAG-Gesetzes, wonach auf die Gewährung von COVID-Förderungen kein Rechtsanspruch besteht, gegen das Sachlichkeitsgebot verstößt. Die verfassungswidrigen Bestimmungen treten mit Ablauf des 31.10.2024 außer Kraft.

Alexander Hasch gab den Teilnehmern ein umfassendes Update zu den für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer relevanten Bestimmungen aus dem Wirtschaftsrecht. Anhand aktueller Rechtsprechung berichtete er unter anderem über das Entsendungs- bzw. Nominierungsrecht von GmbH-Geschäftsführern (OGH 18.11.2022, 6 Ob 42/22b), Fragen der (verbotenen) Einlagenrückgewähr (OGH 18.11.2022, 6 Ob 112/22x), die Rolle eines Beirates in Privatstiftungen (OGH 18.11.2022, 6 Ob 174/22i), zur Vertragsauslegung bei Kommanditgesellschaften (OGH 17.2.2023, 6 Ob 211/22f) und die Einbringung eines Geschäftsführerbetriebes (OGH 2.2.2022, 6 Ob 2019/21f). Breiten Raum nahm der Bericht über die seit 1.1.2024 auf Grundlage des FlexKapGG (BGBl I 179/2023) mögliche Gründung einer „Flexiblen Kapitalgesellschaft“ (FlexCo) ein, für die subsidiär auch das GmbH-Gesetz gilt. Diese neue Gesellschaftsform soll den Bedürfnissen von Start-Ups entsprechen und die Beteiligung von Mitarbeitern erleichtern.

Stefan Koller (PERICON GmbH), einer der Tagungssponsoren, widmete sich der Frage, inwieweit der Bezug von Vermietungseinkünften als Rente noch attraktiv ist und was vom Hype der letzten Jahre für Anleger noch übriggeblieben ist. Aus seiner Sicht ist die Vorsorge durch Immobilien trotz einer sich verändernden Zinslandschaft nach wie vor attraktiv. Ein Renditenvergleich wird durch die von ihm kurz vorgestellte Software „renteezy“ ermöglicht.

Ernst Marschner beschäftigte sich mit Dividenden und Einlagenrückzahlungen für KMUs. Einleitend referierte er auf Grundlage des BMF-Erlasses v. 27.9.2017 (BMF-010203/0309- IV/6/2017) bzw. 2.11.2017 über die steuerliche Behandlung von Einlagenrückzahlungen und die Evidenzhaltung von Einlagen und Innenfinanzierungen gem. § 4 Abs. 12 EStG, entsprechende Fragen iZm Umgründungen und über die Auswirkungen der unterschiedlichen steuerlichen Behandlung von Dividenden und Einlagenrückzahlungen als auch das diesbezügliche Wahlrecht.
 
Peter Brauner informierte die Teilnehmer über Aktuelles zur Immo-ESt und zur GrESt. Durch die Änderung des § 6 Z 4 EStG im Rahmen des AbgÄG 2023 kann die Entnahme von Grundstücken gemäß § 30 Abs. 1 EStG ohne Aufdeckung der stillen Reserven erfolgen, somit auch für das Gebäude. Bei Betriebsaufgabe entfällt damit die „Gebäudebegünstigung“ gemäß § 24 Abs. 6 EStG. Anhand von Beispielen berichtete er unter anderem über die Neuregelung in § 32 Abs. 3 EStG, wonach die Einlage von Wirtschaftsgütern in Personengesellschaften insoweit eine Veräußerung darstellt, als sie dem Übertragenden anteilig nicht mehr zuzurechnen ist, über die ab 1.9.2023 vorgesehene ImmoESt-Befreiung für Grenzberichtigungen, die Hauptwohnsitzbefreiung und die Ermittlung der GrESt-Bemessungsgrundlage bei land- und forstwirtschaftlichem Vermögen.

Günther Platzer, ausgewiesener Umsatzsteuerexperte, gab einen Ausblick auf die bevorstehenden unionsrechtlichen Vorhaben zur weiteren Digitalisierung im Bereich des Umsatzsteuerrechts. Die EU-Kommission hat im Dezember 2022 einen Vorschlag zur Modernisierung der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie („VAT in the Digital Age“ – ViDA) präsentiert, der der Betrugsbekämpfung dienen und Mitgliedstaaten verpflichten soll, bis zum Jahr 2028 eine digitale Meldepflicht für elektronische Rechnungen (E-Rechnungen) einzuführen. Das setzt voraus, dass Unternehmen weitere Digitalisierungsschritte setzen.
Ungeachtet des im Jahr 2024 zu erwartenden Richtlinienvorschlages haben viele Mitgliedstaaten schon auf nationaler Ebene die Verpflichtung zur Erstellung von E-Rechnungen und damit in Zusammenhang stehende Meldepflichten eingeführt. Anhand ausgewählter Staaten berichtet Günther Platzer über die derzeit verbreiteten Modelle des „E-Invoicing“.

Erstmals vertreten bei der Saalbacher Fachtagung der VWT war Manfred Pöltl, stellvertretender Leiter der internationalen Abteilung der Sektion Sozialversicherung im Sozialministerium, der zusammen mit Karl Waser über Neues und Wichtiges zu Steuern und SV bei Entsendungen referierte. Manfred Pöltl gab einen Überblick zu den kollisionsrechtlichen Bestimmungen der VO (EG) Nr. 883/2004 und die mit 1.7.2023 in Kraft getretene Neuregelung zur grenzüberschreitenden Telearbeit. Demnach können Arbeitnehmer weiterhin in ihrem Arbeitgeberstaat versichert bleiben, wenn sie regelmäßig wiederkehrende Telearbeit im ausländischen Wohnortstaat auf unselbständiger Basis ausüben, solange das Ausmaß der Tätigkeit dort weniger als 50 Prozent beträgt. Karl Waser widmete sich der Revision des deutsch-österreichischen DBA und der Neufassung der Grenzgängerregelung ab 1.1.2024, die dem Ansässigkeitsstaat das Besteuerungsrecht selbst dann belässt, wenn der Arbeitnehmer nicht arbeitstäglich über die Grenze pendelt, sondern zB. in seinem Homeoffice arbeitet. Anhand von Beispielen erörterte er auch die Folgen des VwGH-Erkenntnisses vom 7.9.2022, Ra 2021/13/0067, wonach Österreich auf die Inlandseinkünfte auch dann einen Progressionsvorbehalt anwenden kann, wenn Österreich nicht der Ansässigkeitsstaat ist, aber eine Person nach österreichischem Steuerrecht der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegt.
 
Schwerpunkt des Vortrages von Robert Rzeszut war die seit 1.1.2024 wirksam gewordene, mit dem AbgÄG 2023 in § 134a BAO geschaffene Kodifizierung der Quotenregelung für die Abgabe von Erklärungen der von einem berufsmäßigen Parteienvertreter vertretenen Abgabepflichtigen. Die verlängerte Frist für die Einreichung von Quotenerklärungen setzt voraus, dass die Steuernummern bis zum 30.6. des Folgejahres gemeldet werden. Abgabetermine sind der 31.10., der 30.11., der 31.1., Ende Februar und der 31.3. des zweitfolgenden Jahres, sodass zu jedem Termin grundsätzlich ein Fünftel der Quote zu erfüllen ist. Unabhängig von der Quotenregelung kann das Finanzamt Quotenerklärungen unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Monaten abberufen, wenn das für die in der Quotenregelungsverordnung (BGBl II 370/2023) genannte Amtshandlung erforderlich ist. Wurde zu einem Abgabetermin die Quote nicht erfüllt, erfolgt eine Verwarnung. Bei viermaliger Nichterfüllung der Quote werden die Quotenerklärungen unter Androhung einer Zwangsstrafe eingefordert. Sofern die Quote bis 31.3. des zweitfolgen Jahres nicht zu 100 Prozent erfüllt ist, hat das Finanzamt eine Nachfrist (bis maximal 30.6. des zweitfolgenden Jahres) zu setzen. Für Quotenerklärungen, die Abgabenerklärungen für die Feststellung betrieblicher Einkünfte enthalten, gelten abweichende Regelungen.

Im Rahmen seines Update zum Finanzstrafrecht referierte Rainer Brandl unter anderem über die Verlängerung der Verjährungsfrist in § 31 FinStrG von fünf auf zehn Jahre für besonders schwere Delikte, wenn der Abgabenbetrug (§ 39 FinStrG) 500.00 Euro übersteigt bzw. grenzüberschreitender Umsatzsteuerbetrug (§ 40 FinStrG) vorliegt. Anhand von OGH 28.6.2023, Os 110/22h, der 30 Prozent der Maximalsanktion als tat- und schuldabhängige Geldstrafe angesehen hat, belegte Rainer Brandl die zunehmende Verschärfung der Strafpraxis. Auch Strafen für WiEReg-Vergehen nehmen zu.

Christoph Monschein von Edenred Austria GmbH, einem der Tagungssponsoren, informierte zusammen mit Steuerberater Christian Sint über die derzeit in Österreich möglichen steuerfreien Mitarbeiterbenefits, die aktuell für die Rekrutierung von Mitarbeitern ein maßgebliches Kriterium sind. Christian Sint gab weiters einen Überblick zu den Sachbezügen in Zusammenhang mit Elektroautos, die Teuerungsprämie, den möglichen Zuschuss zur Kinderbetreuung, den Mittagszuschuss, das Klimaticket, das Jobrad, die betriebliche Altersvorsorge und die Möglichkeit der Ausgabe von Geschenkgutscheinen. Bezüglich der Teuerungsprämie ist zu beachten, dass diese im Fall einer Zusage im Jahr 2022 bis zum 15.2.2024 ausbezahlt werden konnte (Rz 631 LStR).
 
Bernhard Geiger bot den Teilnehmern einen Streifzug durch die für die Lohnverrechnung 2024 relevanten arbeits- und steuerrechtlichen Änderungen. So wurde die Elternkarenz mit 1.11.2023 von 24 Monate auf 22 Monate gekürzt. Mit 1.1.2024 wurde bei Angestellten, Arbeitnehmern und freien Dienstnehmern der AV-Beitrag von 6 Prozent auf 5,90 Prozent gekürzt und bei Lehrlingen von 2,4 Prozent auf 2,3 Prozent und die pauschale Dienstgeberabgabe von 16,4 Prozent auf 19,4 Prozent angehoben. Als Maßnahme zur Beseitigung des Fachkräftemangels sind 2024 und 2025 bis zur doppelten Geringfügigkeitsgrenze (1.036,88 Euro) keine PV-Beiträge zu entrichten. Ab 2024 wird das Regelpensionsalter für Frauen stufenweise um ein Jahr ansteigen. Abgerundet wurde der Vortrag durch einen Überblick zur aktuellen Judikatur zum Lohnsteuerrecht.

Das Rahmenprogramm

Am Sonntagabend trafen sich die Teilnehmer auf Einladung der VALUITA GmbH und der Sachwert N&N Immobilien Investments GmbH, vertreten durch Walter Neumann und Herbert Nachbargauer, zum Begrüßungscocktail in der Bar des Hotel Alpine Palace. Für die zahlreichen Kollegen, die zum ersten Mal die Saalbacher Fachtagung besuchten, eine perfekte Gelegenheit, die Stammgäste kennenzulernen.

Beim schon traditionellen Hüttenabend auf Einladung der Sparkassengruppe (Erste Bank und Sparkassen), vertreten durch Johann Flasch, erholten sich die Teilnehmer von einem anstrengende Vortragstag bei Pinzgauer Kasnocken und Kaiserschmarrn. Geleitet von Ernst Schietz bewiesen die Kollegen (unter Zuhilfenahme des ICON-Liederbuches), dass sie neben ihrer fachlichen Kompetenz auch singen können.

Danke an unsere Sponsoren

Ohne unsere treuen Sponsoren könnte die Saalbacher Fachtagung nicht in der bewährten Form abgehalten werden. Wir bedanken uns bei folgenden Unternehmen: Atikon EDV & Marketing GmbH, BMD Systemhaus GesmbH, Deloitte Services Wirtschaftsprüfungs GmbH, EASI BIND; Edenred Austria GmbH, Sparkassengruppe (Erste Bank und Sparkassen), ICON Wirtschaftstreuhand GmbH, KMU Börse, LexisNexis Österreich, PERICON GmbH, Sachwert N&N Immobilien Investments GmbH, VALUITA und der VBV Pensionskasse AG.

Tagungsunterlagen

Sollten Sie die Tagung versäumt haben, können Sie die umfassenden Tagungsunterlagen gegen einen Druckkostenersatz von 70 Euro plus USt in „Hard Copy“ oder in elektronischer Form unter skohlbauer@deloitte.at bestellen

Ausgabe WT 2024-01

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