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Parteiengesetz 2012, idF 2019 - Fortsetzung

Nach meinem Leitartikel im WT 04/2019, S 288, erfolgte eine Reaktion durch den Unabhängigen Parteien-Transparenz-Senat vom 14.10.2019, den ich abgedruckt zur Verfügung stelle. 

Dieses Schreiben ist unmittelbar eine Reaktion auf eine entsprechende Anfrage der KSW durch einen Berufskollegen. Auf meine Anfrage, ob ich diesen Brief für einen Artikel im WT verwenden darf, wurde mir mitgeteilt, dass der Präsident kein Problem mit der Argumentation zum Briefinhalt durch mich sieht. Auch wolle die KSW dem Vorsitzenden mitteilen, dass die KSW diese Rechtsansicht nicht teilt. 

Interessant sind die sachlichen Windungen, die der Vorsitzende in seiner Stellungnahme glaubt verwenden zu müssen, um die gesetzliche Formulierung „Aus dem Kreis von Wirtschaftsprüfern“ durch seine Wahl auf einen Nicht-Wirtschaftsprüfer, der allerdings Sachverständiger für das Fachgebiet Wirtschaftsprüfung ist, begründen zu müssen. 

Es ist wohl müßig, über die unqualifizierte rechtliche Beurteilung zu sprechen; am Pranger steht wohl das Unverständnis, das in der juristischen Öffentlichkeit der Berufsberechtigung des Wirtschaftsprüfers entgegengebracht wird!

Ihr Alfred Brogyányi



Mag. Dr. Alfred Brogyányi
Geschäftsführer der VWT GmbH,
Ehrenpräsident VWT

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Ausgabe WT 2019-05/06

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VWT News

Der unvergessliche Sommer

So wie es aussieht, wird uns Corona noch längere Zeit beschäftigen. Wir Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sehen das wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn die Expertise und die Unterstützung durch uns und unsere Mitarbeiter ist sehr stark gesucht. Zum einen wegen der anhaltenden Kurzarbeit und ihren Problemen im Detail, zum anderen aufgrund des Härtefall-Fonds und nunmehr vor allem aufgrund des Antrages für einen Fix-Kostenzuschuss gemäß COVID-19-Gesetz an die COFAG-Agentur.

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VWT News

Der Wirtschaftsprüfer – weiterhin im Gerede!

Was man aus Wirecard und Commerzialbank Mattersburg lernen sollte:

Der Sommer 2020 wird zweifellos neben Corona auch wegen zweier besonderer Finanzskandale in die Geschichte der Jahreszeiten eingehen.

Beide Skandale, sowohl Wirecard in Deutschland als auch Commerzialbank Mattersburg in Österreich, sind durch vielfältige Medienberichte seit etwa Ende Juni/Mitte Juli bis dato insoweit bekanntgemacht worden, als offenbar unglaubliche, vorsätzliche und seit vielen Jahren anhaltende Fälschungen zu offenbar unrichtigen Bilanzen und Testaten geführt haben, dass in der Tat die Öffentlichkeit zu Recht das Vertrauen in geprüfte Jahresabschlüssen verlieren könnte.

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Zeitenwende

Wer hätte sich das gedacht: Eine Krankheit, die zu Jahresbeginn im Fernen Osten für Unruhe sorgte, führte Mitte März zu einem beispiellosen Shut-down und bestimmt nun drei Monate danach noch immer unser Leben. Der Corona-Virus wird auch unseren Sommer-Urlaub und unser weiteres Zusammenleben wesentlich bestimmen. Covid-19 hatte und hat gravierende Auswirkungen auf unser Sozial- und Arbeitsleben.

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