Sie befinden sich hier:

Hauptinhalt

Die Digitalisierung ist noch nicht bei allen Kollegen und Kolleginnen angekommen. Diejenigen, die sich darauf eingelassen haben, werden bestätigen, dass die Vorteile auf der Hand liegen. Allerdings haben die Softwarehersteller eine große Marktmacht gegen die der einzelne Berufsberechtigte nicht ankommt. Ein Hemmnis, insbesondere für kleinere Kanzleien, die nach kostengünstigen Lösungen suchen.

Als Kammer sind wir daher aufgefordert, die Interessenvertretung gegenüber den Softwareherstellern auszuüben, um das empfundene Ungleichgewicht zwischen Berufsberechtigten und Herstellern aufzulösen und so allen Kolleginnen und Kollegen in unserem Berufstand den notwendigen Weg in die Digitalisierung zu ebnen.

Unser Weg

Wir denken, es führt kein Weg an der Digitalisierung vorbei. Wir sind uns aber auch bewusst, dass eine Umstellung für viele Kollegen und Kolleginnen eine Herausforderung ist. Folgende Maßnahmen sollen den Weg in die Digitalisierung erleichtern:

  • Unterstützung beim Weg in die Digitalisierung durch unsere Akademie der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
  • Hilfestellung beim Vergleich zwischen den Softwareherstellern
  • Support beim Dialog mit den Softwareherstellern über individuelle Lösungen

Einige Kollegen und Kolleginnen haben schon mehr Erfahrung gesammelt als andere. Die Einrichtung von Diskussionsrunden in allen Bundesländern soll den Erfahrungsaustausch fördern und auf professionelle Beine stellen.

Hintergrund

Die Digitalisierung ist auch in unserer Branche längst angekommen. Wir müssen uns dieser Veränderung stellen, auch wenn sie einige Problemstellungen aufwirft. Hier stehen sich einerseits die hohen Kosten und die zeitintensive Übergangsphase und andererseits die Ungewissheit, wohin der Weg führt und ob sich die Investitionen bezahlt machen, gegenüber. Diesbezüglich ist die Kammer angehalten, mit Diskussionsrunden, Workshops und Seminaren auf die Bedenken der Kollegen und Kolleginnen einzugehen und allen bei der Umstellung auf digitale Kanzleiabläufe zu helfen. Denn eine längerfristige Zukunftsperspektive mit der notwendigen Wettbewerbsfähigkeit für den Berufsstand insgesamt und für die einzelne Kanzlei im Besonderen kann nur über den Weg der Digitalisierung führen.
 

Mag. Philipp Rath
Präsident der VWT