Brennpunkt HAUSDURCHSUCHUNG bei Steuerberater / Wirtschaftsprüfer und Klient

Ausgebucht
Donnerstag, 28. Mai 2015, 13.00 bis 17.00 Uhr / WIEN
Management Club, Kärntner Straße 8, 1010 Wien, Eingang Kärntner Durchgang

Begrüßung

Mag. Dr. Alfred BROGYÀNYI, WP/StB

Referenten

Dr. Christian EBERL
Rechtsanwalt , Verteidiger in Finanzstrafsachen

Dr. Werner RÖGGLA
Senatspräsident des Oberlandesgerichtes Wien

 

Teilnahmegebühr

€220,- zuzüglich 20% USt
inkl. Seminarunterlagen und Pausenerfrischung

Verbindliche Anmeldung unbedingt erforderlich!
Bitte um Verständnis für die Verrechnung der vollen Teilnahmegebühr bei Storno später als 3 Werktage vor der Veranstaltung.

Diese Veranstaltung ist anrechenbar auf die Fortbildungsverpflichtung lt. § 3 Abs. 5 WT-ARL.

Seminarinhalte

  • Die Hausdurchsuchung beim StB/WP und dessen Voraussetzungen

    • nach StP
    • und FinStrG
    • Grenzen des Hausdurchsuchungsbefehls
    • Sicherstellung und Beschlagnahme
    • Problematik der freiwilligen Nachschau

  • Notwendige Organisationsmaßnahmen des Steuerberaters im Vorfeld von Hausdurchsuchungen

    • kanzleiinterne Präventionsmaßnahmen,
    • Aktenführung,
    • Ablaufkonzept, Mitarbeiterinformation,
    • Festlegung Vertrauenspersonen, Vertretung (kurzfristige Bereitschaft)

  • Die Rechtsstellung des Steuerberaters bei der Hausdurchsuchung (als Beschuldigter, als Zeuge usw) und damit verbundene Rechte und Pflichten
  • Die Durchführung der Hausdurchsuchung durch Steuerfahndung, Finanzpolizei, Finanzstrafbehörde, Staatsanwaltschaft

    • „Kapperltheorie“
    • oder: wer tritt mir in welcher Funktion mit welchen Befugnisse gegenüber?

  • Erforderliche Maßnahmen während der Hausdurchsuchung formeller und materieller Natur

    • Protokollierung, Anträge,
    • Vermeidung von informellen Befragungen,
    • Vertrauenspersonen, Kammervertreter usw

  • Ausfolgung von Unterlagen im Rahmen der Hausdurchsuchung und notwendige Maßnahmen

    • Protokollierung
    • Widerspruch, Versiegelung usw

  • Umfang der Ausfolgung von Unterlagen (Reichweite des „Schutzschildes“)
  • Rechtsmittel nach Hausdurchsuchungen und deren Erfordernisse und begleitenden Maßnahmen

    • Protokollierung Geschehnisablauf, Anträge
    • Beschwerde, Einspruch usw

  • Hausdurchsuchung bei Klient und Unterstützung bei Durchführung

    • Steuerberater als Vertrauensperson
    • Vertretung durch Rechtsanwalt
    • Festlegung Procedere, ua Verständigung und Abrufbereitschaft im Vorfeld
    • Vermeidung nachteiliger Äußerungen (Verlust Rechtschutz) usw

Es handelt sich hierbei um eine archivierte Veranstaltung!!