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Was soll ich studieren?

Die universitäre Ausbildung als Vorbereitung für den Beruf des Steuerberaters und Wirtschaftsprüfers – eine Übersicht über die facheinschlägigen Bachelor- und Masterstudiengänge der WU Wien

Grundsätzlich ist für die öffentliche Bestellung als Steuerberater beziehungsweise Wirtschaftsprüfer in Österreich der Nachweis einer mindestens dreijährigen Tätigkeit als Berufsanwärter und die erfolgreich abgelegte Fachprüfung notwendig. Voraussetzung für die Zulassung zur Fachprüfung ist eine mindestens 18-monatige Berufsanwärterzeit sowie die Absolvierung eines facheinschlägigen (Fach-)Hochschulstudiums mit einem Arbeitsaufwand von mindestens 180 ECTS-Anrechnungspunkten. Als facheinschlägig gelten jene Studien, die für die Ausübung des Berufes des Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers erforderlichen grundlegenden Kenntnisse vermitteln. Laut der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (KSW) können absolvierte (Fach-)Hochschulstudien der Studienrichtungen „Rechtswissenschaften“ sowie „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ als facheinschlägig bezeichnet werden.

Mit einem facheinschlägigen Bachelor- und Masterstudium kann der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere im Bereich Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung gelegt werden.

Das im Verlauf des Bachelor- beziehungsweise Masterstudiums erworbene Wissen dient einer Tätigkeit im Bereich Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung als Grundlage. Die WU Wien bietet eine akademische Ausbildung auf höchstem Niveau mit einem entsprechenden Praxisbezug. So zielen die aufgezeigten Lehrinhalte darauf ab, die Vorbereitung zur in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung anstehenden Fachprüfung zu erleichtern. Während bereits im Bachelorstudium fundiertes Grundlagenwissen erworben werden kann, bieten die beiden im Beitrag vorgestellten Masterstudiengänge „Steuern und Rechnungslegung“ sowie „Finanzwirtschaft und Rechnungswesen“ die Möglichkeit dieses Wissen weiter zu vertiefen. 

Mit dem vorliegenden Beitrag (siehe auch Langversion, Link am Ende der Story) sollte gezeigt werden, dass durch ein facheinschlägiges Studium nicht nur die Zulassungsvoraussetzung für die Fachprüfung erfüllt wird, sondern, dass die Wahl entsprechender Spezialisierungen im Bachelorstudiengang sowie in einem geeigneten Masterstudium wesentlich zu einer erfolgreichen Absolvierung der Fachprüfung beitragen kann.

Ungeachtet dessen, dass die Ausbildung an einer Universität oder Fachhochschule bereits ein wesentlicher Bestandteil der Steuerberater- beziehungsweise Wirtschaftsprüferausbildung ist, zeigt der Blick nach Deutschland mögliche Perspektiven für die Zukunft auf. Nachdem das Berufsbild und die Aufgaben des Steuerberaters und Wirtschaftsprüfers einem ständigen Wandel unterliegen, wäre die im Beitrag angeführte Anrechnung von universitären Leistungen eine Möglichkeit, um den Beruf des Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers zum einen an die internationalen Wettbewerbsbedingungen anzupassen und zum anderen die Erlangung der Berufsbefugnis attraktiver zu gestalten.

Sabine Weintögl, MSc (WU)

Univ.-Ass. (prae doc), Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen der WU Wien

Maria Sumerauer MSc (WU)

Univ.-Ass. (prae doc), Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen der WU Wien

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Ausgabe WT 2019-03

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Der unvergessliche Sommer

So wie es aussieht, wird uns Corona noch längere Zeit beschäftigen. Wir Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sehen das wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn die Expertise und die Unterstützung durch uns und unsere Mitarbeiter ist sehr stark gesucht. Zum einen wegen der anhaltenden Kurzarbeit und ihren Problemen im Detail, zum anderen aufgrund des Härtefall-Fonds und nunmehr vor allem aufgrund des Antrages für einen Fix-Kostenzuschuss gemäß COVID-19-Gesetz an die COFAG-Agentur.

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Der Wirtschaftsprüfer – weiterhin im Gerede!

Was man aus Wirecard und Commerzialbank Mattersburg lernen sollte:

Der Sommer 2020 wird zweifellos neben Corona auch wegen zweier besonderer Finanzskandale in die Geschichte der Jahreszeiten eingehen.

Beide Skandale, sowohl Wirecard in Deutschland als auch Commerzialbank Mattersburg in Österreich, sind durch vielfältige Medienberichte seit etwa Ende Juni/Mitte Juli bis dato insoweit bekanntgemacht worden, als offenbar unglaubliche, vorsätzliche und seit vielen Jahren anhaltende Fälschungen zu offenbar unrichtigen Bilanzen und Testaten geführt haben, dass in der Tat die Öffentlichkeit zu Recht das Vertrauen in geprüfte Jahresabschlüssen verlieren könnte.

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Zeitenwende

Wer hätte sich das gedacht: Eine Krankheit, die zu Jahresbeginn im Fernen Osten für Unruhe sorgte, führte Mitte März zu einem beispiellosen Shut-down und bestimmt nun drei Monate danach noch immer unser Leben. Der Corona-Virus wird auch unseren Sommer-Urlaub und unser weiteres Zusammenleben wesentlich bestimmen. Covid-19 hatte und hat gravierende Auswirkungen auf unser Sozial- und Arbeitsleben.

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